Aufzucht

Unsere Hündinnen werfen  ihre Welpen im Wohnhaus. Ihre Wurfkiste wird dann im Arbeitszimmer aufgebaut. Ruhe und unsere ständige Gegenwart sind damit gleichzeitig  gewährleistet. Die Welpen werden mit geschlossenen Augen und Ohren geboren, die  sich erst nach etwa 10 - 13 Tagen öffnen. Unsere Tierärztin schaut nach der Gesundheit der Welpen in den ersten Tagen. In dieser so genannten vegetativen  Phase, den ersten zwei Wochen, sind Saugen der Muttermilch und Schlafen die  wichtigen "Aufgaben" der Welpen. Täglich werden sie gewogen, um ihre Entwicklung  zu überwachen. Ende der zweiten Woche ist die erste Entwurmung unserer Welpen  fällig, danach folgen noch mindestens drei weitere Entwurmungen bis zur Abgabe.

In der darauf  folgenden dritten Lebenswoche, der Übergangsphase, wächst allmählich die Fähigkeit der Welpen, die Umgebung wahrzunehmen.

In der vierten bis siebten  Lebenswoche werden aus den Lager gebundenen Welpen richtige Entdecker. Vorwiegend folgen sie der Mutter. Um ihrem Entdeckungsdrang Nahrung zu geben, ziehen unsere Welpen in einen anderen Raum um. Diesen kann unsere Hündin jederzeit selbständig verlassen oder aufsuchen. Unsere neugierigen Welpen können aus diesem Aufzuchtsraum kontrolliert in einen abgegrenzten Freilauf  (ca. 60 m2) gelangen, der teilweise  Überdacht (ca. 16 m2) ist und mit wachsender "Ausdauer" der  Welpen durch variable Welpenzäune erweitert wird. Als Untergrund stehen im Auslauf Klinkerpflaster, Sand, Rasen, Pappe und Holz zur Verfügung. Sachgerechtes Welpenspielzeug  wird von den Welpen begeistert angenommen. Optische, taktile und akustische Reize werden unseren Welpen spielerisch geboten, so haben sie die Chance, zu robusten und wesensfesten Hunden heranzuwachsen.

In dieser Prägungsphase werden Umweltreize von den Welpen regelrecht aufgesogen. Sie brauchen diese, wie die Ruhephasen zu ihrer Entwicklung. Die Sozialkontakte zur Mutter und wenn diese es duldet, auch zum restlichen  Rudel, den Geschwistern und vor allem Menschen,  Erwachsenen und Kindern, bereiten den Welpen auf sein späteres Leben vor. Wir legen größten Wert auf tägliche mehrstündige intensive  Beschäftigung mit unseren Welpen, um sie auf die Beziehung zum  Menschen zu prägen. Eine Autofahrt oder Kontakte mit seltsamen Maschinen, wie einem Staubsauger, füllen das Tagesprogramm unserer Welpen, wenn diese  nicht gerade Ruhen oder sich ausgiebigen Mahlzeiten hingeben...

In der siebten Woche erhalten unsere Welpen ihren Transponder-Chip mit der  Kennzeichnungsnummer, mit der sie ihr Leben lang identifizierbar sind.

Mit der achten Woche beginnt die Sozialisierungsphase, die bis zur 12. Woche andauert. Hier lernt unser Welpe vom "Leittier Mensch" das Verhalten in "menschlicher" Umgebung.  Der Wildhund würde jetzt z.B. differenzierteres Rudel- und Jagdverhalten erlernen.  Für unseren kleinen Hovi ist es jetzt Zeit für die erste Impfung, mit der ein Aufbau der Grundimmunisierung beginnt. Ein Zuchtwart des Zuchtvereines nimmt den Wurf ab. Jeder Welpe  wird dabei ausführlich angesehen und beobachtet, die Feststellungen für das Protokoll notiert. Der Zuchtwart sorgt für die Ausstellung der Ahnenpapiere durch den Zuchtverein.

Mit Beginn der neunten Lebenswoche  ist unser Welpe bereit, sich seinen neuen Menschen anzuschließen.

Daja mit ihren Welpen
Aragon 1 Woche alt
Debby mit ihrem Wurf
Brenda beim täglichen Wiegen
Unser Welpenauslauf
Welpen beim Fressen
Welpen beim Spielen
Daja mit Cinti
Welpen beim Spiel

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QuentinDanton als WelpeDebbyDaja mit Welpe CleoC-Wurf Junghunde