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Der Hovawart wird von engagierten
Menschen in mehreren Rassezuchtvereinen in Deutschland gezüchtet. Seine
Vielseitigkeit hat ihn längst aus der Rolle des "Hofwächters" befreit.
Als treuer Familienhund, der seine Menschen begleitet und bewacht, hat
er seine Verbreitung gefunden. Allerdings brauchen die Hovawarte neben
dem obligatorischen engen Anschluss an die Menschen immer noch viel
Auslauf und eine Aufgabe, die sie allein vom Müßiggang abhalten kann.
Für einige Hundesportarten z.B. "Agility" ist der Hovawart grundsätzlich zu groß und zu schwer, um im Vergleich mit kleineren und leichteren Vertretern anderer Rassen gut konkurrieren zu können. Hier tut man sich und dem Hund keinen Gefallen. Allerdings ist die ein oder andere Übung auch für Hovawarte eine schöne Beschäftigung. Als Gebrauchshund mit guter Nasenveranlagung ist der Hovawart gut bei Fährtensuche oder auch dem Schutzdienst aufgehoben. Dem Hovawart selbst genügt es aber auch vollauf, sich um seine Menschen und deren "Revier" zu kümmern. Platz braucht er dabei. Haus und Grundstück sollten gegeben sein, damit der Hovawart seinem Bewegungsdrang nachkommen kann, ohne auf bestimmte "Ausgehzeiten" eingeschränkt zu sein. Dann kann er auch noch etwas von seinen Namensgebern, den "Hofwächtern", leben. |
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