| Hovawart Geschichte | ||
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Der Hovawart ist von der Anerkennung als eigenständige Hunderasse her gesehen, eine relativ junge Rasse. Erst 1937 wurde die Rasse anerkannt. Im Rassestandard sind nur noch die Farbschläge "schwarz", "schwarzmarken" und "blond" zugelassen. 1964 wurde ihr der Status "Gebrauchshund" zuerkannt. Die Wurzelen des Hovawartes fußen aber tiefer. Der Name deutet auf den Anspruch hin: "hovewart", der Wächter des Hofes, wird in Schriften des Mittelalters genannt und symbolisiert das Zuchtziel von Bertram König und Kurt F. König. Diese, Vater und Sohn, wollten Anfang des 20. Jahrhunderts eine Rückzüchtung zu dem ursprünglichen derben und wetterfesten Bauern- und Hofhund vornehmen. Diese sollten instinktsicher für den Schutz ihrer Menschen und deren Hab und Gut sorgen. Durch verschiedene Kreuzungen erreichte er sein Ziel in seiner Zuchtstation in Thale/Harz, gelegen im heutigem Sachsen-Anhalt, im Landkreis Harzkeis. Aufgrund des Anspruches von König und seiner Mitstreiter sehen viele Hovawartfreunde den Hovawart in dem Dürerbild "Ritter, Tod und Teufel" aus dem Jahr 1513 oder eher noch typischer in dem Bauernkriegsbild von Sebald Beham (1500-1530), auf dem dargestellt ist, wie die Hovawarte ihre Menschen schützten. Unstrittig ist aber, dass der Hovawart in seiner verhältnismäßig kurzen Zeit als anerkannter Rassehund großen Zuspruch gefunden hat. Die Vielseitigkeit des Hovawartes hat ihm diesem Erfolg verschafft, ohne das ihm das Schicksal der weit verbreiteten "Modehunde" zu Teil wurde. Hofwächter und Familienhund, Sofawart oder Gebrauchshund, der Hovawart vereinigt alle Möglichkeiten in sich. "Der Züchter "macht" den Welpen, der Halter den Hund", gilt hier im besonderen Sinne.
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Seite nach oben © by Britta Wenger 2006 |
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